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Einleitung

Kleine und mittelständische Unternehmen prägen die Vielfalt im Lebensmittelsektor. Mit bis zu 250 Mitarbeitern und unter 50 Mio. € Umsatz im Jahr können sie keine eigene Forschungsabteilung aufbauen. Dennoch sind die Ergebnisse von Forschungsprojekten und ein ständiges Innovationsbestreben ein Muss für diese Unternehmen. FIS Europe möchte daher die Brücke zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft bilden. Mit Unterstützung der EU und aus Eigenmitteln wird die Beteiligung an verschiedenen Forschungsprojekten realisiert. In die Diskussion der Wissenschaftler werden die Interessen der KMU eingebracht. Dennoch sollen auch große Unternehmen nicht ausgeschlossen werden. Häufig wird ihr Bedarf aber aus den eigenen Reihen gedeckt.

Echte Zahlen statt Gefühl: Seit 2004 können in der Europäischen Union Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Bestandteilen verkauft werden. Der Verbraucher muss sie nur einwandfrei erkennen können, um eine freie Wahl treffen zu können. Diese gekennzeichneten Produkte gibt es in einigen Europäischen Ländern zu kaufen. Wie gut oder wie schlecht sich diese verkaufen lassen, untersucht dieses Projekt. Ebenfalls werden die Abverkaufszahlen von Lebensmitteln untersucht, die eindeutig auf den Verzicht von Gentechnik per Kennzeichnung hinweisen.
Mehr Information: Prof. Vivian Moses, Kings College, UK, E-Mail: V.Moses@qmul.ac.uk